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Generationenvielfalt als Glück begreifen

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Henning Scherf spricht im Universum® über die großen Potenziale einer altersgemischten Gesellschaft

Wer Henning Scherf kennt, der weiß, dass er unkonventionelle Ansichten nicht nur vertritt, sondern auch lebt. So wohnt der ehemalige Bremer Bürgermeister in der wohl berühmtesten Mehrgenerationen-WG Deutschlands und betreibt Hochseesegeln mit einer altersgemischten Crew vom Schüler bis zum Rentner. Von diesen und weiteren Erfahrungen im Miteinander der Generationen berichtet Scherf am 10. Mai um 19 Uhr bei einer einstündigen, anmeldepflichtigen Veranstaltung im Universum®, die Teil des Rahmenprogramms zur aktuellen Sonderausstallung EY ALTER ist. Dabei streift der bekannte Bremer alle wichtigen Bereiche des Lebens: angefangen bei den Vorzügen einer flexiblen Architektur und eines durchlässigen Bildungssystems bis hin zu neuen Familienformen und den Folgen der Globalisierung in Zeiten des demografischen Wandels. Wissenschaftliche Erkenntnisse des Max-Planck-Instituts oder des Deutschen Zentrums für Altersfragen ergänzen die persönlichen Einschätzungen Scherfs und zeigen so aktuelle Entwicklungen noch einmal aus statistischer Sicht auf. Natürlich darf auch ein Fazit nicht fehlen – und das fällt genau so aus, wie man es von dem aufgeschlossenen Henning Scherf erwartet: Es ist nicht alles leicht im Leben, aber mit einem stabilen Generationenzusammenhalt, Austausch und Toleranz geht alles besser! Vor Veranstaltungsbeginn kann zwischen 18 und 19 Uhr zum Sonderpreis von 5 Euro die Sonderausstellung EY ALTER besucht werden, die zur interaktiven Beschäftigung mit dem Älterwerden einlädt.

Der Vortrag „Mehr Leben – Warum Jung und Alt zusammengehören“ findet am 10. Mai um 19 Uhr im Universum® statt. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich unter 0421 / 33 46-0. Der Eintritt ist kostenlos, es wird um eine Spende für das nicaraguanische Projekt „pan y arte – Brot und Kunst e. V.“ gebeten.

Bild: Henning Scherf vertritt die Ansicht, dass ein stabiler Generationenzusammenhalt, Austausch und Toleranz das Leben erleichtern. (Bildquelle: Senatspressestelle Bremen, Anja Raschdorf)

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